すみません — Entschuldigung
Das nützlichste Wort der Sprache: „Entschuldigung“, „Verzeihung“ und „hallo, hier drüben“ — damit ruft man die Bedienung.
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Für zwei Wochen Japan braucht man keine Grammatik bis N3. Man braucht eine Handvoll fester Sätze — und muss die Fragen erkennen, die einem an jeder Kasse und an jedem Tisch gestellt werden.
Für eine Japan-Reise reichen wenige feste Muster: すみません, um jemanden anzusprechen, [Sache]をください oder おねがいします zum Bestellen, いくらですか für den Preis und [Ort]はどこですか für den Weg. Wichtiger als selbst zu sprechen ist, die Fragen zu erkennen, die einem gestellt werden — etwa なんめいさまですか, „wie viele Personen?“.
Die Grundausstattung
Diese vier stehen in fast jedem Gespräch mit einer Bedienung, einem Bahnangestellten oder einer Kassiererin.
Das nützlichste Wort der Sprache: „Entschuldigung“, „Verzeihung“ und „hallo, hier drüben“ — damit ruft man die Bedienung.
メニューをください。 — „Die Karte, bitte.“ Die Sache, dann を, dann ください.
Hängt man an fast jede Bitte an: おかんじょうをおねがいします。 — „Die Rechnung, bitte.“
これはいくらですか。 — „Wie viel kostet das?“ Und am Tisch für alle: ぜんぶでいくらですか。
Im Restaurant
Beim Hereinkommen ruft das Personal いらっしゃいませ, „herzlich willkommen“. Darauf antwortet man nicht — ein Nicken reicht. Gleich danach kommt die Frage, die man verstehen muss: なんめいさまですか, „wie viele Personen?“. Die Antwort ist ひとりです, ふたりです.
Beim Bestellen hilft mehr als „das hier, bitte“: おすすめはなんですか fragt nach der Empfehlung, und ぬき hängt man an, was weg soll — わさびぬきでおねがいします, „bitte ohne Wasabi“. Wasser kostet in japanischen Restaurants nichts und heißt dort おひや.
Vor dem ersten Bissen sagt man いただきます, auch allein, danach ごちそうさまでした. Im Konbini fragt die Kasse schnell und fast immer dasselbe: もちかえり (zum Mitnehmen) oder てんない (hier essen), und ob man eine ポイントカード hat — ein いいえ genügt.
Zählen
Japanisch zählt mit Zählwörtern: Was gezählt wird, bestimmt die Endung. Auf einer Reise braucht man drei.
Personen mit にん: eins und zwei sind eigene Wörter (ひとり, ふたり), ab drei さんにん, und vier heißt よにん — nicht よんにん.
Gläser und Tassen mit はい, und der Anlaut ändert sich: にはい, さんばい, ろっぱい. Zwei Bier sind also ビールをにはいください.
Tickets und alles Flache mit まい, ohne Lautwechsel. Am Schalter nennt man Erwachsene und Kinder getrennt: おとなにまい、こどもいちまい — zwei Erwachsene, ein Kind.
Bahn und Weg
Die Frage nach dem Weg ist immer gleich gebaut: えきはどこですか, „wo ist der Bahnhof?“. Die Antwort besteht fast immer aus „nächste + Ort + Richtung“: つぎのかどをみぎにいってください — „an der nächsten Ecke nach rechts“. Wer die Antwort nicht ganz versteht, achtet auf つぎ, かど (Ecke) und しんごう (Ampel). Steht etwas みぎがわ, ist es auf der rechten Seite.
Am Fahrkartenschalter fällt fast immer dieselbe Frage: していせき (reservierter Platz) oder じゆうせき (freie Platzwahl). Und das Wort, das man nachts um halb zwölf wirklich braucht, ist しゅうでん, der letzte Zug — しゅうでんはなんじですか.
Große Bahnhöfe haben Ausgänge in alle Himmelsrichtungen. Wer sich verabredet, nennt den Ausgang: きたぐちでまっています — „ich warte am Nordausgang“. „Am Bahnhof“ reicht in Shinjuku nicht.
Am Flughafen
Die Schilder am japanischen Flughafen stehen meist auch auf Englisch. Die Rückfragen am Schalter nicht: ob der Koffer aufgegeben wird, ob man am Fenster (まどがわ) oder am Gang (つうろがわ) sitzen möchte.
Auf jeder Anzeigetafel stehen しゅっぱつ (Abflug) und とうちゃく (Ankunft), oft ohne englische Zweitzeile, dazu bei Pech ちえん (Verspätung) oder キャンセル. Bei der Einreise werden Fingerabdrücke genommen — しもん ist das Wort, das dabei fällt.
Viele dieser Wörter sind Lehnwörter in Katakana: チェックイン, ターミナル, ゲート. Wer die Katakana lesen kann, liest die halbe Beschilderung, ohne sie gelernt zu haben — dafür lohnen sich die zwei Wochen für Hiragana und Katakana auch vor einer kurzen Reise.
Warum die Wörter im Satz hängen bleiben und nicht als Liste, steht unter Vokabeln lernen.
Häufige Fragen
An Flughäfen, großen Bahnhöfen und in Hotels meist ja, die Schilder sind dort zweisprachig. In kleinen Restaurants, im Konbini und auf dem Land oft nicht. Gerade dort helfen ein paar feste Sätze und vor allem das Erkennen der Fragen, die einem gestellt werden.
Mit dem Muster Sache, を, ください oder おねがいします: ラーメンをください, „einmal Ramen, bitte“. Für mehrere hängt man das Zählwort an: ビールをにはいください, „zwei Bier, bitte“. Die Rechnung bestellt man mit おかんじょうをおねがいします.
Nein. Speisekarten, Schilder und Fahrpläne enthalten viele Kanji, aber die wichtigsten stehen meist mit englischer Zeile daneben. Mehr bringt es, Katakana lesen zu können: メニュー, ラーメン, チェックイン und viele andere Reisewörter sind Lehnwörter.
Vor dem ersten Bissen いただきます, auch wenn man allein isst. Danach ごちそうさまでした, gern auch beim Gehen zum Personal. Auf das いらっしゃいませ beim Hereinkommen antwortet man dagegen nicht — ein Nicken reicht.
Mit täglich einer Viertelstunde reichen wenige Wochen für die festen Sätze dieser Seite. Wer zusätzlich Hiragana und Katakana lesen will, plant ein bis zwei Wochen mehr ein — die Katakana zahlen sich auf Speisekarten und Schildern sofort aus.
Begrüßen, Essen bestellen, Unterwegs, Zählen, Bestellen für mehrere und Am Flughafen — jedes Wort im Satz, am Ende ein Abschlusstest mit echten Situationen.
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